Die meisten ISPs und Telekommunikationsunternehmen, die IPTV zwischen 2008 und 2018 starteten, betreiben heute Legacy-On-Premise-Middleware. Die Hardware altert, der Herstellersupport läuft aus und die Wartungskosten steigen.
Warum Legacy-IPTV-Systeme nicht haltbar sind
- Vendor-Abkündigung: Große Legacy-IPTV-Anbieter stellen Legacy-Produkte ein.
- Hardware-Refresh-Zyklen: Ersatz kostet 800.000–2.000.000 € alle 5–7 Jahre.
- Funktionslücken: Legacy-Systeme unterstützen kein 4K HDR, Low-Latency, Multi-DRM oder FAST-Kanäle.
- Talentrisiko: Ingenieure mit Kenntnissen proprietärer Legacy-Stacks gehen in Rente.
Phase 1 (Monate 1–2): Bewertung und Planung
Dokumentieren Sie den Ist-Zustand: Abonnentenzahl, Gerätetypen, Inhaltskatalog, Kanalliste, EPG-Quellen, Abrechnungssystem und Authentifizierungssystem.
Phase 2 (Monate 2–3): Plattformkonfiguration und Content-Migration
Konfigurieren Sie MwareTVs TVMS parallel zu Ihrem Live-System — dies ist die Nullrisiko-Phase. Importieren Sie Ihren Inhaltskatalog, konfigurieren Sie EPG-Quellen, richten Sie Abonnementpläne ein, branden und veröffentlichen Sie Ihre Apps.
Phasen 3–5: Parallelbetrieb und Abonnenten-Migration
Neue Aktivierungen gehen auf die neue Cloud-Plattform; bestehende Abonnenten bleiben auf dem Legacy-System (Phase 3). Anschließend werden bestehende Abonnenten in Kohorten migriert (Phase 4) und das Legacy-System dekommissioniert (Phase 5).
Kostenmodell: Legacy vs. Cloud
- Legacy (50.000 Abonnenten): Hardware 200k€/Jahr + Herstellersupport 150k€/Jahr + IT-Personal 160k€/Jahr = 510k€/Jahr
- Cloud MwareTV TVMS: Plattformlizenz ~100-150k€/Jahr — 60–70% Gesamtkostenreduktion
Die Frage ist nicht ob Sie von Legacy-IPTV zur Cloud migrieren sollten. Die Frage ist, wie viele weitere Jahre steigender Wartungskosten Sie absorbieren können, bevor die Migration durch einen Hardware-Ausfall erzwungen wird.